6:2 Sieg der ersten Mannschaft gegen SVG Saarbrücken

Unser erste Mannschaft kam am 3. Spieltag der Oberliga Südwest zu einem 6:2 Auswärtserfolg gegen SVG Saarbrücken. Unsere Gegner plagen allerdings erhebliche Personalsorgen, was zur Folge hatte, dass sie bereits das zweite Mal in dieser Saison mit lediglich 5 Spielern angetreten sind. Der Kampf war also quasi zu Beginn bereits mehr oder weniger entschieden.

Die Ergebnisse:

  1. IM Philippe, Christophe (2379) – Frischmann, Rick (2335) -+
  2. IM Bastian, Herbert (2307) – Wild, Achim (2278) 1-0
  3. FM Mohammad, Samir (2307) – Gress, Alexander (2213) ½ - ½
  4. Thomas, Anysia (2152) – Weller, Manuel (2250) -+
  5. Frantz, Nicolas (2098) – Oberhofer, Andre (2273) -+
  6. Busche, Stefan (2064) – Grewenig, Jan (2142) ½ - ½
  7. Pernutz, Hans-Gerhard (2057) – Holle, Cedric (2081) 0-1
  8. Biehl, Tim (1977) – Tabatt, Hendrik (2334) 0-1

Leid tat es mir natürlich für Andre und Manuel (und auch mich selbst), die gerne gespielt hätten. Als Zeitvertreib spielten Andre und ich immerhin noch eine interessante Trainingspartie.

3-0

Achim spielte die Philidor-Verteidigung und grundsätzlich eine gute Partie. Die Partie bewegte sich lange im Gleichgewicht, bis Achim spürbar die Initiative übernahm. Gerade als er sich eine Gewinnstellung erkämpft hatte, unterlief ihm ein grober Patzer und er verlor die Partie.

Bastian – Wild nach 56.Sf5

Es gewann 56.-Lxf5! 57.Lxf5 Txf3 mit der Idee Dc1+. Achim spielte allerdings 56.-Df8?? 57.Se7+ Kh8 58.Txe6! Txc2 59.Dxd7 Db8 60.Te5 1-0

3 – 1

Alex wurde von seinem Gegner mit der Kalashnikov-Variante überrascht. Auch hier schien die Partie stets nahe dem Ausgleich zu sein und schließlich wurden die Punkte geteilt.

3,5 – 1,5

Jan hatte in einem Najdorf-Sizilianer Ausgleich erreicht und zeitweise optische Vorteile. Ihm unterlief leider ein böses Missgeschick, als der Gegner die Dame für 2 Türme tauschen konnte. Ein zusätzlicher Freibauer auf der a-Linie gab seinem Gegner eine technische Gewinnstellung.

Busche – Grewenig nach 32.-Df3

Der a-Bauer wäre nicht mehr zu stoppen gewesen nach dem korrekten 33.a5! Schwarz muss den Springer schlagen und den a-Bauern auf a8 mit der Dame blockieren. Doch anschließend folgt einfach Tfc1 nebst Tc8+ mit Übergang in ein gewonnenes Endspiel. Weiß deckte allerdings seinen Läufer mit 33.Tfd1 und musste nach 33.-Lxg3 Remis durch Dauerschach eingehen.

4 – 2

Cedric hatte es mit Richter-Rauzer zu tun und spielte in der Eröffnung für einen momentan etwas zu langsam. Sein Gegner reagierte nicht in bester Manier und Cedric zerlegte die schwarze Stellung positionell. Ein Sinnbild dafür war die Endstellung.

Holle – Pernutz nach 35.Dxc3

Gute Partie von Cedric! 5 – 2

Hendrik konnte früh in eine für ihn sehr gute Version des Wolga-Gambits überleiten. Mit einem typischen Trick gewann er den geopferten Bauern zurück und damit war die Partie quasi schon gelaufen und auch laut Engine nicht mehr zu retten. Hendrik brachte die Stellung wie erwartet souverän nach Hause.

6 – 2

Fazit: Wir hatten zwar kein kampfloses Spiel, wie in der vorherigen Runde, aber einem richtigen Mannschaftskampf kam diese Begegnung nicht gleich. Dank gemeinsamem Frühstück im Hendriks, war die Stimmung trotzdem gut.

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