Schwarzenbach ist Pokalsieger!

Unternehmen Titelverteidigung geglückt!

In einem superspannenden Finale setzten wir uns glücklich gegen SVG Saarbrücken durch.

Da Halbfinale und Finale sowie Spiel um Platz 3 an einem Wochenende durchgezogen wurden, und wir mit 2 Mannschaften vertreten waren, bot es sich an, auch gleich die Ausrichtung zu übernehmen. So fand das Pokalwochenende mal wieder in unserem Clubheim statt. Als Gäste begrüßen durften wir die Mannschaften von SVG Saarbrücken und Illingen, die gegeneinander gelost wurden. Das hieß Schwarzenbach gegen Schwarzenbach im anderen Halbfinale, was bedeutete, wir würden Sonntag in jedem Fall um den Titel spielen, sowie um Platz 3 mit unserer anderen Mannschaft.

Daher ganz überraschend: Schwarzenbach setzte sich gegen Schwarzenbach durch, und zog ins Finale ein:)

Im anderen Halbfinale gewann die SVG Saarbrücken gegen Illlingen, so dass es schließlich zum "saarländischen Classico" zwischen den beiden derzeit wohl stärksten saarländischen Vereinen kam. Mit Saarbrücken hatten wir schon viele spannende Schlachten zu schlagen gehabt, und auch dieses mal wurde es ein echter Fight.

Beide Teams traten nicht in Optimal-Besetzung, aber doch mit sehr starken Spielern an. Die Paarungen ( mit Ergebnissen ) lauteten:

1. Bastian - Tabatt    0:1

2. Vogel - Müller       0:1

3. Busche - Weller    1:0

4. Schmidt - Fries     remis

 

Ich nehme es mal vorweg: Nach menschlichem Ermessen war das ein sehr glücklicher Erfolg für uns. Gerade an Brett 1 und 2 sah es lange Zeit nach einem halben Punkt für uns aus, was Saarbrücken den Titel gebracht hätte.

 

An Brett 1 setzten Herbert und ich unser bis jetzt knapp 15 Jahre währendes "königsindisches Thementurnier" fort. Diesmal holte ich mit Weiß aber so gar nix raus, und zuviele Bauernzüge und wenig gelungene Improvisationsversuche meinerseits brachten Herbert nach Abschluss der Eröffnungsphase die angenehmere Position ein.

Ronnys Gegner Christian Vogel kam auch gut in die Partie, und brachte ein wirklich einfallsreichsreiches Figurenopfer, dass ihm "ewige Initiative" versprach. Ronny stand in einer kaum aufzulösenden Fesselung auf seinen König, und litt trotz Mehrfigur unter akuter Atemnot.

An Brett 3 ließen es Stefan Busche und Manuel eher ruhig angehen, wobei Stefan mit Weiß seinen Anzugsvorteil jedoch immer behaupten konnte (zumindest sah es für mich von außen so aus). Die schwarze Position war sicher lange Zeit in Ordnung, aber Manuel konnte den Druck nicht ganz abschütteln und kam zunehmend in Zeitnot.

An Brett 4 ging es ebenfalls ruhig zu. Freddy spielte gegen Martin Schmidt sehr solide, und auch sein Gegner ließ nichts anbrennen. Hier zeichnete sich die Punkteteilung schon frühzeitig ab.

Die Zeitnotphase brachte uns dann auf die Verliererstraße: Manuel verlor eine Figur für die Qualität, hatte aber wegen eines starken Freibauern von Stephan keine realistischen Chancen mehr. Ronny stand mittlerweile ebenfalls auf Verlust, auch wenn hier die Gewinnführung für Weiß taktisch komplizierter war als an Brett 3. Bei Freddy war immer noch alles in der Remisbreite, während ich zwar mittlerweile wieder "Ausgleich" hatte, aber auch keine Gewinnideen fand. Kurz darauf musste Manuel die Waffen strecken, aber Ronny lebte wieder. Leider konnte ich diese Position nicht wirklich einschätzen, und mir selbst lief langsam die Zeit davon. Ich entschied dann, mit Risiko auf Gewinn zu spielen. Dabei hatte ich ein Endspiel vor Augen, bei dem ich mir trotz Minusfigur Chancen ausrechnete. Die Materialverteilung war 6 Bauern von mir gegen 4 Bauern + Läufer von Herbert. Als Kompensation hatte ich einen sehr aktiven König und einen starken Freibauern. Leider war die Abwicklung in dieses Endspiel einfach nicht korrekt. Herbert hätte an einer Stelle forciert gewinnen können, ging aber an dieser Chance vorbei, und ich bekam schließlich doch das gewünschte Endspiel. Und das stellte sich als sehr chancenreich heraus: objektiv wohl remis, aber die praktischen Schwierigkeiten lagen auf Seiten von Schwarz, und in der zweiten Zeitnotphase fuhr ich dann den nicht wirklich verdienten vollen Punkt ein.

Freddy hatte mittlerweile remis gemacht, und auch Ronny war aus allen Schwierigkeiten raus. Hier hätte uns ein remis zum Titel genügt, aber Ronny stand mittlerweile sogar auf Gewinn, und holte den Sieg zum Mannschaftspokaltitel!

Parallel musste sich die zweite Schwarzenbacher Mannschaft im Spiel um Platz 3 Illingen geschlagen geben.

Hier lauteten die Paarungen:

1. Trumm - Gieße         0:1

2. Bürmann - Rückert   remis

3. Fiedler - Hubig         remis

4. Müller, C - Siebert    0:1

 

Wir feuen uns natürlich über die Titelverteidigung und vor allem über die damit verbundene Qualifikation für die nächste DPMM!

 

 

 

 

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